Sommer-Tour 2021
>> TEIL 1: HALBERSTADT, 20.07.2021 11:00 – 14:00 <<
>> TEIL 2: MAGDEBURG, 20.07.2021 15:00 – 19:00 <<
>> TEIL 3a: LEIPZIG, 20.07.2021 20:30 – 21.07.2021 10:30
>> TEIL 3b: LEIPZIG, 21.07.2021 10:30 – 13:30 <<
>> TEIL 4: ERFURT, 21.07.2021 14:30 – 18:30 <<
>> TEIL 5: NÜRNBERG, 22.07.2021 08:15 – 10:30 <<
TEIL 6: WÜRZBURG; 22.07.2021 12:00 – 15:45
Die letzte Stadt meiner sechsstädtigen und dreitägigen Reise hieß: Würzburg – da die Stadt einfach auf dem Heimweg zwischen lag.
Insbesondere wollte ich aber noch einmal die GTW-D8 schön fotografieren, weswegen ich mich zeitlich dafür angepasst habe.
Später hatte ich dann aber so viel Zeit, dass ich noch einige fotografische Spielereien mit der Straßenbahn gemacht habe – ob sie gefallen oder nicht, ist ziemlich Geschmackssache.
Am Hauptbahnhof angekommen, strahlte auch in Würzburg die Sonne – und zwar aus dem perfekten Winkel.
Der erste, den ich fotografierte, war GT-E 207 mit einer Werbung für ENGEL & VÖLKERS.

Bild 1
Es ging zu Fuß Richtung Juliuspromenade. In Würzburg war ich tatsächlich auch schon zweimal – Sommer 2016 und April 2017 – und beide Male habe ich auch schon nach den GTW-D8 gesucht und fotografiert. Reaktion meiner Mutter, als ich sagte, ich fahre nach Würzburg – „Schon wieder?!“ – aber 2017 ist eben für mich doch schon ein paar Jährchen her. 4 Jahre fühlen sich mit einem Alter von 17 Jahren wohl länger als bei Erwachsenen…

Bild 2
Aber die Interesse an Sightseeing wie in anderen Städten, hatte ich nun hier doch tatsächlich nicht mehr, da mir mittlerweile die Stadt doch ziemlich gut bekannt geworden war. Viel mehr konzentrierte ich mich hier in den letzten 3 1/2 Stunden meiner dreitägigen Reise tatsächlich auf das Straßenbahnfotografieren. Als nächstes kam GT-N 259 mit einer dunkelroten Werbung:

Bild 3
GT-E 208 mit recht viel Zoom –

Bild 4
und eine Straße weiter, hinter der Haltestelle Juliuspromenade, GT-E 204.

Bild 5
201 konnte an dieser Stelle besser fotografiert werdeN:

Bild 6
Und dann kam auch schon der erste GTW-D8 Kurs, mit dem ich bis zur Haltestelle Hartmannstraße gefahren war.
Nach dem Ausstieg erfolgte das Foto von ihm, dem Wagen 246:

Bild 7
Irgendwie konnte man in beide Richtungen recht gut fotografieren. Aus der Gegenrichtung kam Wagen 265 mit ner Werbung für Severin:

Bild 8
Zu Fuß angelangt an der nächsten Haltestelle, DJK-Sportzentrum, wurde dort 266 fotografiert,

Bild 9
gewartet hatte ich aber auf die Heimfahrt von 246.

Bild 10
Rollbandzielanzeigen sind doch einfach schön.

Bild 11
Der Wagen war recht voll, es hat sich direkt bewiesen, dass der Zwischenkurs unbedingt nötig ist und nicht entfallen darf.

Bild 12
Notfalls von Hand öffnen – bei modernen Niederflurfahrzeugen ist das wohl nicht ganz so einfach möglich.

Bild 13
Haltestelle zu Haltestelle wurde der Wagen voller.

Bild 14
Offene Fenster sorgte für einigermaßen frische Luft – viele waren aber nicht offen. Der Sommer 2021 ist ja eh irgendwie ein ganz komischer.

Bild 15
Angekommen am Juliuspromenade, sah ich, wie gerade GTW-D8 vom Betriebshof ankommend an der Kreuzung wartete. Ausgestiegen, gelang mir also mit Glück ein Foto mit gleich zwei GTW-D8. Zwei von drei, eine gute Rate; es war der 236 hinter dem 246:

Bild 16
236 und 263 begegneten sich –

Bild 17
der 236 war dabei auf dem Weg nach Grombühl und war auf dem zweiten Zusatzkurs der 1 im Einsatz.

Bild 18
Noch einmal knapp – zwei GTW-D8; nun beide von hinten.

Bild 19
Man musste nicht lange warten, bis der 246, der am Hauptbahnhof wendete, nun in Richtung Betriebshof fahrend wieder zurück kam.

Bild 20
Ich lief in Richtung Dom, da ich nun mal Zeit bis zum nächsten GTW-D8 hatte.

Bild 21
Ganz viel Zeit war’s aber nicht. Und so fuhr ich irgendwann noch bis Neubaustraße, um den nächsten GTW-D8 zu treffen – dem ersten Zusatzkurs der 1, den ich nicht gesehen hatte, da dieser bereits schon in Richtung Grombühl abgefahren war während ich an der 4 den 246 fotografierte. Dabei handelte es sich um 243 – schade schade, ich hätte sehr sehr gerne die 244 gesehen. Aber gut, 243 hatte ich bislang noch nicht, 236 auch nicht. Nur den 246 hatte ich schonmal – noch mit ner anderen Werbung (2017) – und 244, aber damals noch mit Vodafone-Werbung (2016).

Bild 22
208 und 201 begegneten sich an ähnlicher Stelle:

Bild 23
und auch den Severin-Wagen 265 sah ich noch einmal.

Bild 24
Gewartet hatte ich aber auf ihn – den nun dritten Wagen auf dem Weg zum Betriebshof.

Bild 25
einmal die Schönheit in Groß.

Bild 26
Und nach dem Aussteigen hatte ich noch einmal die letzte Gelegenheit ihn zu fotografieren – direkt vor der Einfahrt ins Betriebshof, an der Haltestelle Fechenbachstraße. Die Anzeige war mittlerweile umgeschildert auf Linie 4 – Betriebshof Sanderau, und nicht auf Linie 1. Kann man daraus ableiten, dass der Wagen am nächsten Tag auf der morgendlichen 4 eingesetzt wurde ? 😉

Bild 27
267 aus ungewöhnlicher Perspektive… man mag davon halten, was man möchte.

Bild 28
als die GTW-D8 nun alle im Betriebshof waren, hatte ich Bock auf Spielereien. Wem gefällt das Foto, das an der Haltestelle Ehehaltenhaus gemacht wurde – Grün auf Grün (dass die Farben passen, das war nur ein reiner Zufall) ?

Bild 29
und noch ein Grüner – aber den mal normal fotografiert:

Bild 30
Auch das Foto finde ich wunderbar – mit GT-N 250 beim Erreichen der Haltestelle Ehehaltenhaus.

Bild 31
201 mit der Werbung für das örtliche Bier Kauzen Bräu – ich lese immer Katzen Bräu – etwas weiter auf Strecke:

Bild 32
Natürlich wollte ich aber noch einmal auch Fotos am Dom und Rathaus machen – eben in der Innenstadt. Es ist nur im Sommer und nur in einem kleinen Zeitfenster von rund einer Stunde möglich, dass die Sonne hier perfekt auf die Straßenbahn scheint – und mit vielen Menschen ist das Fotografieren dazu noch ziemlich schwer. Dennoch gelangen mir einige gute Treffer, der erste mit 210, der auch 2016 schon die selbe Werbung trug:

Bild 33
207 – mit bisschen mehr Menschen.

Bild 34
Zwischendurch immer wieder solche Aufnahmen. Das fand ich zugegebenermaßen wirklich sehr gelungen – und die Straßenbahn muss doch immer auf irgendeiner Art und Weise dabei sein:

Bild 35
GT-N 267. Schön blau – genauso auch der Himmel. Eine Severin-Bahn würde hier aber besser passen (siehe rechts) 😉 :

Bild 36
266 in Kurve.

Bild 37
Etwas weiter 205 – immer wieder die selben Wagen.

Bild 38
Nochmal was Spielerisches – mit 259. Hier Rot auf Rot – passend mit dem roten Gebäude im Hintergrund.

Bild 39
Und nochma Rot auf Rot – nun mit Mediamarkt und 259:

Bild 40
Das Schwarz-Weiß von 208 passte eher weniger in die Umgebung – aber wurde trotzdem sehr schön fotografiert.

Bild 41
Schwarz-Weiß nun mit mehr Anteil an Schwarz mit 268 direkt an der Kurve vorm Dom.

Bild 42
Ein letztes verspieltes Bild – Severin, Fahrrad und – Telekom-Telefonzelle. Die, gibt es tatsächlich auch noch im Jahre 2021!

Bild 43
Zum Abschluss wurden noch einmal drei schöne Bilder gemacht, bevor es nach Hause ging.
213 – noch nicht fotografiert gehabt – am Dom als Linie 3:

Bild 44
GT-E 202 an der Haltestelle Juliuspromenade:

Bild 45
und gleichermaßen GT-N 263 – noch einmal mit dem St. Johannes vollständig drauf auf dem Bild.

Bild 46
Um 15:57 Uhr, war dann die Reise nach Krefeld mit dem ICE 624 bis nach Köln angesagt – es waren wirklich sehr intensive drei Tage.
Ich möchte noch einmal die Statistiken deutlich machen:
92143 Schritte/ ca. 30 Kilometer in drei Tagen gelaufen, 45 Stunden unterwegs lang in 6 Städten innerhalb von 3 Tagen, 2913 Fotos und 390 Videos mit insgesamt 58,6 GB Aufnahmematerial – und das, für einen Schnäppchenpreis von 112,15 Euro für Zugticket und Übernachtung.
Die ganzen Zugfahrten zusammen von Krefeld – Duisburg – Halberstadt – Magdeburg – Leipzig, Leipzig – Erfurt – Nürnberg und Nürnberg – Köln – Krefeld, aufsummiert 11 Stunden 18 Minuten Fahrzeit, haben dank BahnCard 25 Young, des SuperSparpreisYoung-Angebots, das bis zum 30. Juni 2021 gültig war, und dem VRR-Sommerferienaktion, nur 46,95€ gekostet – dabei bin ich nicht mit Flixtrain gefahren, sondern alles rein mit den schnellsten Verbindungen von ICE und IC der Deutschen Bahn und auch habe ich alles regulär gekauft auf www.bahn.de ohne Extra-Rabatte, Gutscheine o.ä.
Eine Lachnummer für sie – als ich diese Tickets am 27. Juni, also rund 3 1/2 Wochen vorm Antreten der Reise kaufte, habe ich mich wirklich sehr über dieses Schnäppchen gefreut aber zugleich auch gedacht, wieviel Verlust die Deutsche Bahn gerade durch mir gemacht hat – da musste ich wirklich lachen. 17,15 Euro war das teuerste Ticket der ganzen Reise überhaupt – normalerweise müsste man mindestens 17,90 Euro für ein Ticket zahlen.
Aber gut, 252 Fotos – also gut ein Elftel bis Zwölftel der Fotos – habe ich nun euch mal von meiner Reise gezeigt und hoffe, dass die euch gefallen haben 🙂 Ich denke, dass ich auch in den nächsten Sommerferien bestimmt sowas machen werde – drei Tage kann man ja nun wirklich immer irgendwo mal reinpflegen! Nach 92143 Schritten in drei Tagen war ich dann aber wirklich auch durch, dass ich mir erstmal wieder ne Pause gegönnt habe.
Es wird wieder Zeit euch ein schönes Wochenende zu wünschen,
Ryokan