Nachdem ich gestern noch bis 22.10 Uhr an der Kasse gearbeitet hatte und dann irgendwie doch noch bis 1.30 Uhr wach war, wollte ich nicht ganz so früh aufstehen, sondern ausschlafen… und war fast schon davon ausgegangen, den sonnigen Freitag nun zuhause zu verbringen – aber sicherheitshalber hatte ich Kamera und Videokamera doch noch aufgeladen. Und das war dann auch gut so:
Ganz spontan entschloss ich mich gegen 10 Uhr dann doch eine kleine Halbtagestour zu machen – auch wenn ich die letzte noch vor vier Tagen in Dortmund gemacht habe.
Weit wegzufahren hat sich um die Uhrzeit schon nicht mehr gelohnt, weswegen ich mich diesmal für – Düsseldorf entschieden habe.
Düsseldorf, ist quasi meine dritte Heimat. Meine erste ist Tokyo, meine zweite Krefeld – und anders als in Tokyo und in Krefeld habe ich in Düsseldorf noch nie gewohnt.
Jedoch kenne ich Düsseldorf genauso lange wie Krefeld.
Nicht nur, dass wir die ersten paar Tage in Deutschland in einem Hotel übernachten mussten, da wir am 20.2.2008 am Düsseldorfer Flughafen von Japan aus kamen, wir aber erst paar Tage später das erste Mal in unsere Wohnung hineinkonnten – bereits ab dem 29.5.2008 begann mein wöchentlicher Geigenunterricht in Düsseldorf-Oberkassel (freitags), ab dem 17.4.2010 dann auch die wöchentliche japanische Schule (samstags) in Oberkassel. Den Geigenlehrer wechselte ich zwar im Herbst 2010 zu einem in Krefeld, dafür begann dann aber der wöchentliche Kompositionsunterricht (mittwochs) im Januar 2013. Zur japanischen Schule ging ich noch bis zum 9.3.2019 und zum Kompositionsunterricht sogar noch bis zum 19.2.2020 – knapp zwölf Jahre lang war ich somit mindestens in 37 von 52 Wochen im Jahr mindestens einmal wöchentlich in Düsseldorf. Selbst Friseure besuchte ich bis 2021 ausschließlich in Düsseldorf. Doch irgendwann wurden die Düsseldorfer Friseure zu teuer…
Oben drauf kommt, dass sowohl meine Mutter, als auch mein Vater ca. fünf Tage in der Woche in Düsseldorf arbeiten, und aufgrund der weit verbreiteten japanischen Kultur in Düsseldorf, wir mindestens einmal die Woche nach Düsseldorf einkaufen gehen, zuhause nahezu täglich mit diesen Mitteln kochen, und ständig auch in den leckeren japanischen Bäckereien, Cafes und Restaurants in Düsseldorf essen gehen, wann immer wir Zeit haben.
Paradox also: Meine Mutter wollte ins Ausland ziehen, um mal ein Ausland-Leben zu genießen, und dank Düsseldorf fühlt es sich dann aber doch zu Teilen garnicht einmal so viel anders an, als würden wir in Japan leben!
Ecken wie Oberkassel sowie das Bezirk um die Japan-Meile Immermannstraße herum sind mir also seit über einem Jahrzehnt mehr als vertraut und genauso auch die U76.
Zig Male im Leben bin ich mit der U76 gefahren, vermutlich wohl die erste Bahn die ich 2008 jemals in Europa gefahren habe. Seit vierzehn Jahren kenne ich die U76 und die B80D – Funfact: bereits mit drei Sitzpolstern: die roten Sitzpolster (bis ca. 2009), die blauen (ca. 2010 bis 2019) und die nun neuen grauen Polster (seit ca. 2020). Das, obwohl ich gerade mal achtzehn – ja, 18 Jahre alt bin.
Dementsprechend: Einzelne Gebiete Düsseldorfs, sind mir schon seit jeher bekannt und die grundsätzliche Stadtstruktur auch. Dennoch kam, vor allem wenn man in Relation stellt wie oft man in Düsseldorf war – das Fotografieren der Straßenbahn und Stadtbahn oft kurz vor.
Tatsächlich habe ich mit der Zeit doch recht viele Aufnahmen gesammelt, doch wie es so immer mit den einen selbst bekannten Städten ist, entstehen die Fotos fast immer nur „auf dem Weg“ zu irgendwo, halt zur japanischen Schule und so weiter, und eher nur selten extra zum Fotografieren. Heißt: Dadurch dass sie mir so vertraut ist, nehme ich mir für eine solche Stadt viel weniger einen ganzen Tag um explizit zu fotografieren, als eine Stadt die ich ohne der Straßenbahn garnicht besucht hätte, wie zum Beispiel die alte Linie 310 zwischen Bochum und Witten.
Am 18. Juli 2016 hatte ich mich in Düsseldorf für ein paar Stunden zum Fotografieren bewegt, ein weiteres Mal am 22. Mai 2018 – und zuletzt am autofreien Sonntag, den 15.09.2019. An allen anderen Tagen habe ich die Bahnen nur „zwischendurch auf dem Weg“ oder „während der Wartezeit“ aufgenommen, allenfalls war ich eine Stunde zusätzlichen Umweg gefahren, oder eine Stunde früher gefahren, um ein paar Bilder zu machen.
So war es wieder dringend Zeit, neue Fotos von anderen Teilen Düsseldorf zu machen. Lediglich den Ost-Teil des U75 zwischen Neuss Hbf und D-Belsenplatz hatte ich letztens (am 30. Mai 2022) zum Fotografieren in Visier genommen aufgrund der GT8SU. Und daran schließen wir auch direkt an – jedoch geht es heute nicht nur um die Linie U75. Grob gesagt, beginnt es in Oberkassel und geht dann durch die Innenstadt in den Düsseldorfer Süden, nach Bilk, Eller, Wersten und zuletzt in Richtung Südpark/Uni. Gerade als die Nachricht mit der Bombenentschärfung auf der Moltkestraße kam, habe ich mich mal entschlossen, vorsichtshalber den Norden zu vermeiden, bevor ich irgendwie noch nicht mehr nach Hause kann und irgendwo evakuiert werden muss.
Das erste Bild entstand an der vor drei Jahren neu erbauten Haltestelle Luegplatz. Im Juli 2019 wurde die Haltestelle barrierefrei neu gebaut und für die Rheinkirmes eröffnet.
Heute begegneten sich dort zwei Doppeltraktionen mit B80 4280 und B80 4223.

So leer die Haltestelle heute auch aussah, wie viel Andrang diese Haltestelle zu Zeiten des Rheinkirmes hat und wieviel Kapazität doch so ein Bahnsteig maximal bieten kann, zeigt diese Aufnahme vom 17. Juli 2022. Bei der Rheinkirmes 2022 war der Andrang gefühlt fast schon noch höher als 2019, da diese in diesem Jahr aufgrund bekannter Gründe das erste Mal nach drei Jahren stattgefunden hat:

Die Oberkasseler Brücke bietet ein schönes Motiv zum Fotografieren. Ist es nachmittags eher schwierig vom Licht, da eine Doppeltraktion nicht zwischen zwei Masten passt, lassen sich die Bahnen in Fahrtrichtung Hauptbahnhof vormittags wunderbar von der rechten Seite fotografieren, so lange keine Autos vor den Fahrzeugen kommen. Drei Fahrzeugtypen wollte ich hier mindestens fotografieren – der erste ist eine GT8SU-Doppeltraktion im Einsatz auf der U75, angeführt von 3201.

Auf allen anderen Linien außer der U75 besteht quasi eine B80-Garantie. Da hier die Linien U74, U75, U76 und U77 verkehren, mangelt es definitiv nicht an B80.
So kam als Nächster auch eine B80D-Doppeltraktion – angeführt von 4258 und im Einsatz auf der Linie U77. Einzig ein Stahl-B80 hier anzutreffen, könnte etwas schwieriger sein.

U75, U77 – nun eine Bahn der U76 – selbstverständlich auch eine B80D-Doppeltraktion, nun angeführt von der Jubiläums-Bahn 4250. Wobei Rheinbahn dieses Jahr mittlerweile schon 126 Jahre existiert, und nicht mehr 125 😉

Meiner Meinung nach die beste B80D-Aufnahme gelang mir mit dem nächsten Kurs, mit der Doppeltraktion angeführt von 4205. Dieser war auf der U74 unterwegs – nun haben wir zumindest alle Linien 😉

Und dann kam mit dem nächsten U75 auch schon das Fahrzeugtyp, das ich heute unbedingt antreffen wollte und das ich bislang noch nicht erfolgreich fotografiert hatte:
Die neuen HF6 der Rheinbahn. Sie sind seit dem 13. Juli täglich im Fahrgasteinsatz, nachdem sie nach dem eigentlichen Betriebsstart am 30. Mai nach nur zwei Tagen aus dem Dienst gezogen mussten aufgrund von Türstörungen. Aber seit dem 13.07. scheinen sie nun ganz stabil zu laufen – und es werden unbemerkt immer mehr. Heute waren mindestens zwei HF6-Traktionen auf der U75 im Einsatz, vermutlich werden es wohl mehr gewesen sein. Die erste HF6-Traktion mit 4307+4311 fotografierte ich hier auf der Oberkasseler Brücke und damit meine erste richtige Aufnahme eines HF6.

Hinter der nächsten Haltestelle Tonhalle/Ehrenhof versinkt die U-Bahn in den Tunnel. An der Steinstraße stieg ich also aus und begab mich nun der Straßenbahn.
Um Geld auszutauschen, befand ich mich bereits zwei Tage vorher hier in der Nähe und mein Friseur zu der ich von 2018 bis 2020 war auch hier in der Nähe, weswegen mir die Berliner Allee auch gerade in den letzten vier Jahren sehr bekannt war. Dennoch war ich nie wirklich zur passenden Uhrzeit hier. Heute war ich es, und so begann ich das Ablaufen der Berliner Allee mit der Aufnahme an der Haltestelle Steinstraße mit NF6 2123.
Er war einer der wenigen NF6 (mit 2122), der die originale Werbung der Rheinischen Post seit Auslieferung noch bis zuletzt trug, bis er der Sanierung unterzogen wurde. Doch nun, seit der Sanierung, erscheint er im selben silber-roten Lack wie sämtliche andere NF6 der Rheinbahn. Seit den Sanierungen sind die Vollwerbungen auf den NF6 viel seltener geworden – während viele Fahrzeuge vorher in verschiedensten Farbtönen von rot-weiß, komplett weiß, gelb-weiß oder auch dunkelgrün (2144) anzutreffen war, die in dieser Farbe aufgrund der Werbung von der Auslieferung an so lackiert waren. Schlecht formuliert, ist es eintöniger geworden – gut formuliert, einheitlicher.

Der selbe Wagen stehend an der Haltestelle, fotografiert von hinter der Kreuzung. Im Kontrast zu dem frischen Lack des NF6, sieht der U-Bahn-Zugang alt aus, dabei unterscheiden sie sich vom eigentlichen Alter eigentlich nur acht Jahre (1988 und 1996):

Auf den hier verkehrenden Linien 701, 705 und 706 waren auf den Linien 701 und 705 fast nur NF6 anzutreffen, während die 706 eher mit NF8 bestückt war.
Ein weiterer NF6 also, der 2109 verkehrte heute auf der Linie 701 und konnte ein Stückchen weiter südlich fotografiert werden.

Und nochmal zwei Weitere. 2131 (auf der 705) und 2103 (auf der 701) begegnen sich an der nächsten Haltestelle Berliner Allee. Es besteht Umstieg zu den Linien 708 und 709 in Richtung Haupbahnhof sowie Landtag/Kniebrücke, und auch die 706 biegt hier von der Schadowstraße kommend rechts in Richtung Landtag ab. Geradeaus in Nord-Süd-Richtung, so wie die Bahnen auf dem Bild, fahren hier also nur die Linien 701 und 705.

Den Streckenabschnitt Berliner Allee – Morsestraße hatte ich aber am 15.09.2019 fotografiert. So bog ich heute dem Linienverlauf der 706 entlang Richtung Landtag ab.
Nahe der Haltestelle Graf-Adolf-Platz konnte mit TW 2005 auch mal ein NF10 fotografiert werden. Die NF10 sind hauptsächlich auf den Linien 707 und 709 zu finden.

Während auf der Linie 708 wieder zahlreiche NF6 im Einsatz waren. 2105 passiert gerade die Haltestelle Graf-Adolf-Platz – der frische Lack des NF6 passt zu der modernen Gestaltung dieser Umgebung.
Es gefällt mir sehr, dass der Rheinturm hier immer gut zu sehen ist. Früher, kreuzten hier die Straßenbahnen, die zwischen Bilk und Altstadt fuhren (703, 706, 712, 713, 715). Seit 2016 verkehrt hier aber unterirdisch die Wehrhahn-Linie und die o.g. Linien wurden durch die U71, U72, U73 und U83 ersetzt, sodass hier nur noch Straßenbahnverkehr in West-Ost-Richtung besteht.
Tatsächlich habe ich die Altstadt-Straßenbahn in Düsseldorf aber auch damals recht gut gekannt. Damals war ich 12 und konnte es mir garnicht vorstellen, dass hier keine Straßenbahn mehr fahren wird, weil das so alltäglich war. In der Altstadt an der damaligen Straßenbahnstrecke, war ich z. B. oftmals meine Geigenhaare auswechseln, da wir von einem Geigenbauer in der Altstadt meine Geige ausgeliehen hatten. Aber auch nach der japanischen Schule haben meine Mutter und ich ab und zu gerne mal einen schönen Abend in der Altstadt genossen.
Die 708 macht schon fast den Eindruck einer „Verstärkerlinie“, genauso wie die U83, da diese nur werktags verkehrt. Ursprünglich wollte man sie sogar ganz stilllegen im Zuge des Liniennetzreforms 2016 aufgrund von Anwohnerprotesten. Glücklicherweise hatte man sich aber für einen „Probebetrieb“ der 708 entschieden, die dann doch positiver ausfiel, als man es ursprünglich annahm – und so behielt man die 708 dann doch weiter.

Weiter geht es mit einem Sprung zur Bilker Kirche, den Streckenabschnitt dazwischen hatte ich mehrmals fotografiert, u. a. zuletzt auch zum Japan-Tag, als auf der Linie E (E708) zwischen Hbf und Polizeipräsidium Doppeltraktionen verkehrten. Nahe der Haltestelle Bilker Kirche gibt es einen leckeren und günstigen japanischen Restaurant namens Rowan, welcher vermutlich recht neu eröffnet wurde. Ansonsten, war ich hier nur an den zwei besagten Tagen 22.5.2018 und 15.9.2019. Am ersteren Tag ging es geradeaus und hangelte von hier aus entlang der 709 nach Neuss, am letzteren Tag begann ich meine Fototour in D-Hamm und hangelte mich der 706 entlang in Richtung Landtag, sprich ich fotografierte die Strecke von hier aus nach rechts. Heute, machte ich hingegen nur dieses eine Foto von NF10 2001, der auf der 709 verkehrte –

und bog nach links wie die 707 ab. Die Bilker Allee erwies sich jedoch schnell als sehr fotoungünstig. ich habe die Höhe der Gebäude unterschätzt und die Sonne überschätzt – obwohl es im Sommer und nahezu zur Uhrzeit des höchsten Sonnenstandes war, kam kaum Licht auf die Straße, sodass Fotografieren kaum schön möglich war.
Interessanterweise, verkehrte hier nicht nur die 707, sondern auch eine Linie E (E704) von Südfriedhof nach Merziger Straße. So holte mich als nächstes dann kein NF10 der 707, sondern ein NF6 der E704 ab – die so leer war, das es sich sehr gelohnt hat, Innenraumaufnahmen des modernisierten NF6 zu machen.



An der Helmholtzstraße boten sich Möglichkeiten – als ich zur 705 umsteigen wollte, konnte ich den von der Gegenrichtung kommenden 704 noch schön fotografieren.
Eingesetzt war NF6 2137, und auch diese 704 verkehrte nicht wie gewohnt bis Universität Ost / Botanischer Garten, sondern stattdessen nach Bilk, Südfriedhof.

2137 hielt weiter an der Haltestelle, während 2133, in der ich drin saß, ihn nun entgegenkam. Von hinten aus sieht die Werbung von 2133 so retro aus, dass man denken könnte, der sei noch nicht modernisiert – aber er ist es.

und noch ne Aufnahme von der 2137 nun in Weitwinkel.

Mit der 705 ging es nun an das andere Ende der U75 – nach Eller. Aber auch hier unterschätzte ich die Höhe der Gebäuden – viele Motive waren selbst um 13:30 Uhr, wo die Sonne am höchsten steht, unbrauchbar.
Am Hackenbruch ließ sich ein wenig fotografieren – aber richtig schön wars nicht. Deswegen entstand auch nur das Foto von NF6 2135, im Einsatz auf der 705:

Eine zweite HF6-Doppeltraktion erwischte ich dort. Leider aber mit Personen, die in die Bahn einsteigen wollten und schon so früh auf die Straße gingen, dass ein Bild ohne sie nicht möglich war.
Andererseits – sieht es, wie an anderer Stelle im Forum bereits diskutiert, ganz witzig aus, wie die Leute in die großen Bahnen von der Straße aus einsteigen – da sehen selbst zwei Meter große Leute auf einmal ganz klein aus.

Erst an der Endhaltestelle Vennhausener Allee fand ich eine Stelle zum Fotografieren – aber auch nur für die kurzen Straßenbahnen.
Statt ein NF6 kam nun mal mit TW 2212 ein NF8 auf der 705.

Das war’s schon mit der Strecke der U75 – von erfolgreich kann da nicht die Rede sein.
Mit der Buslinie 724 ging es nun das Glück auf einer anderen Stadtbahnstrecke versuchen – nämlich die der U74 und U77, welche sie mit U71 und U83 zusammen teilen.
Ich begann in Holthausen, denn südlich dieser Haltestelle verkehren nur noch die Linien U71 und U83 und damit nur noch NF8U und keine B80D.
Aber bis dahin gibt es mit B80D und NF8U wieder mindestens zwei Fahrzeugtypen, die man antreffen müsste.
Ich suchte aber lange, bis ich überhaupt ein Foto machen konnte. Irgendwie war auch diese Strecke nicht ganz zum Fotografieren geeignet – nun waren nicht die Häuser Schuld, aber die ganzen Autos, die immer vor die Bahnen fuhren, machten das Fotografieren gerade in der Nähe der Haltestelle Holthausen unmöglich.
Erst um die Haltestelle Ickerswardener Straße herum müssten die ersten Fotos gemacht worden sein. Interessant fand ich NF8U 3323, der zwar keine Werbung trägt, aber vermutlich von einer alten Werbung noch das Rot an der Schürze behielt. Dieser Sonderling war heute Solo auf der U83 im Einsatz. NF8U-Solo sieht man selten, doch wenn dann am ehesten auf der U83.

Von hinten drängte schon die Ukraine-Bahn B80 4278, die heute zusammengekuppelt mit 4230 auf der U77 im Einsatz war.
Coolblue und der Motorradfahrer verhinderten es aber, die ganze Doppeltraktion aufs Bild zu bekommen.

Mal ohne störenden Autos konnte die NF8U-Doppeltraktion angeführt von 3370 fotografiert werden.

Daraufhin noch ein Solo-NF8U auf der U83.

Sämtliche B80 gingen mir durch die Lappen, erst mit der Toni-Turek-Bahn schaffte ein B80 kurz hinter der Werstener Dorfstraße wieder mal vor die Linse. Mittlerweile hatte ich einen ganzen Fußmarsch von Holthausen bis Werstener Dorfstraße hinter mir – mit Pommes und Eistee in der Hand, und zwischendurch hab ich noch ne Online-Überweisung auf dem Handy getätigt, aber sonst ohne große Pausen. Ich denke, die Strecke war mindestens genauso lang wie in Dortmund von Externberg bis Fredenbaum.

Nun ging es mit der U79 zur Endhaltestelle Uni Ost. Hier treffen sich mal B80 und NF8U nebeneinander. Wäre die 704 auch bis hier gefahren wie üblich, hätten sich sogar B80 und NF6 nebeneinander getroffen.

Recht bald kam schon die nächste B80-Doppeltraktion mit 4238 als führender Wagen und forderte die Traktion von 4232 aus der Wendeschleife heraus. Aussteigen kann man hier übrigens weiterhin nicht barrierefrei.

Der letzte große Halt war dann die Haltestelle Südpark. Diese in Düsseldorf vorbildhafte Station mit einem Hochbahnsteig in der Mitte für die U79 und zwei niederflurige Seitenbahnsteige für die Linien U71 und U83, musste ich mir mal anschauen – denn ziemlich genau so wird auch künftig die Haltestelle Hauptbahnhof in Krefeld umgebaut.
Dabei entdeckte ich ein ganz schönes Fotomotiv mit den aus Osten kommend einfahrenden Bahnen. Solo-NF8U 3358 kam mittlerweile aus Benrath wieder zurück und konnte hier eingefangen werden – und dass dieser Sommer 2022 viel zu trocken ist, lässt sich an diesem Bild ebenfalls deutlich erkennen – anhand der braun gefärbten Rasen und Bäume. Eigentlich kann man kaum denken, dass wir gerade mal den 12. August haben.

Eine NF8U-Doppeltraktion wurde mit 3342 als führendem Wagen ebenfalls noch eingefangen:

während ich den nächsten B80 leider nicht mehr so einfangen konnte, da ein Kurs stark verspätet kam und ich schon von einem Ausfall gerechnet hatte und mich auf den Niederflurbahnsteig bewegt hatte, um mit der nächsten Bahn weiter Richtung Bilk zu fahren. Da kam dann doch noch ein B80 mit der DVG-B80-Doppeltraktion angeführt von 4716, der dann in Not so fotografiert werden musste.

Dann machte ich noch ein Bild mit dem ganzen Haltestellenkonstrukt zusammen, dafür kam nun die Freigeisterbahn 3374, gekuppelt mit einem weiteren NF8U, als U71 nach Rath angefahren.

Mit der ging es bis zur Haltestelle Auf’m Hennekamp und nach einem letzten Fußweg bis zum Betriebshof Steinberg, beendete ich an der dortigen Haltestelle Am Steinberg mit einer Aufnahme von NF6 2138 meine heutige Halbtagestour und fuhr mit der Buslinie 835 und der U70 nach Krefeld zurück. Am Betriebshof Steinberg finden momentan Bauarbeiten statt, doch die war weniger spektakulär als ich es mir dachte.

Ich hoffe, euch haben auch diese Bilder gefallen 🙂
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und eine schöne nächste Woche. Nächste Woche, bin ich erst einmal mit ein paar Freunden auf Madeira – also ganz aus Deutschland weg auf eine Insel südlich von Portugal.
Vom 23. bis zum 31. August wird dann vielleicht noch einmal das 9-Euro-Ticket ausgenutzt 😉