[L] Straßenbahnen in Leipzig am 20./21.07.21

Nach den Besuchen in Halberstadt und Magdeburg (s. o.) kam ich mit ca. 75 Minuten ICE-Fahrt aus Magdeburg in Leipzig an.
Leipzig – die Stadt, für die ich mir während meiner dreitägigen Reise am meisten Zeit genommen habe und in dieser Zeit sowohl viel Touristisches, als auch viel Straßenbahn erleben und fotografieren konnte.
Das Hauptziel meiner Reise – und zugleich auch das entfernteste Ziel meiner Reise war nun am Abend des ersten Tages erreicht; hauptsächlich fotografierte ich die Straßenbahn aber am Vormittag und Mittag des zweiten Tages.

Nicht nur in Halberstadt, auch in Leipzig war ich schon dank eines gewonnenen Kompositionswettbewerb bereits einmal – hier am 3. / 4. Juli 2014. Dabei handelte es sich um meinen ersten gewonnenen Kompositionswettbewerb mit einem Stück süßen Titels: „Ich weiß nicht, was meine Mama träumt“. Diesen Geschmack, den ich damals im Alter von 10 Jahren hatte – der ist doch wirklich preislos!

Und zugleich hatte ich auch damals schon Straßenbahnen hin und wieder fotografiert. Nicht so häufig wie heute, aber die Interesse daran hatte ich ja nun schon wirklich lange – mindestens seit ich vier Jahre alt bin, eher aber wohl schon seit ich gerade mal ein Jahr alt war. Während des Aufenthalts in Leipzig machte ich vermutlich wohl genau zwei Straßenbahnfotos – zumindest sind es die einzigen zwei, das noch nach dem Herunterfallen meiner alten HDD am 5.3.2016 erhalten blieb. Beginnen wir also gleich mit einem der beiden Fotos vom 03.07.2014, denn dieses Foto zeigt eine Situation, zu der es heute kaum noch kommt – eine Tatra-Dreifachtraktion am Augustusplatz, im Einsatz auf der Linie 15.
Wohl kurz nach dem Entstehen dieses Fotos, nahm ich dem Wettbewerb bedingt bei einem Interview in einen der Etagen des hohen MDR-Würfels teil – erinnern kann ich mich daran jedenfalls noch sehr gut.

Das nun soweit zur Vorrede, so gut man sich dran noch erinnert, waren nun doch ganze sieben Jahre seitdem vergangen – und erstmals nach sieben Jahren betrat ich am 20. Juli 2021 gegen 20:20 Uhr den Boden Leipzigs.
Mit einem stimmungsvollen Rückschuss im schönen Abendlicht entstand am Hauptbahnhof das erste Straßenbahnfoto in Leipzig nach sieben Jahren – mit NGT10 Wg. 1022, der 2014 noch lange nicht auf der Welt geboren war.

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Ironischerweise ging es auch diesmal direkt zum Augustusplatz. Diesmal jedoch nicht um an einem Interview teilzunehmen, sondern um aus der 29. Etage dieses MDR-Würfels, auch Panorama Tower genannt, einen schönen Sonnenuntergang zu fotografieren.
Bevor ich in den MDR-Würfel hineinlief, entstand aber noch ein Bild mit NGT8 1102 – der mit Baujahr 1995 gerade mal nur neun Jahre jünger ist als die neuesten Tatras:

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Die Aussicht von der 29. Etage war wunderbar – und der Sonnenuntergang war top. So ein schönes Sonnenuntergangsbild habe ich lange nicht mehr fotografieren können:

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Nach dem Sonnenuntergang wurden noch Nachtaufnahmen ausprobiert – und auch dabei wurde die Straßenbahn fotografiert, aber nur als Beiwerk. Aber die Aufnahmen gefallen mir so sehr, dass ich sie trotzdem nicht vorenthalten möchte.
Vom Abstand her ist die Straßenbahn sogar am nächsten von der Kamera aus – dennoch erscheinen auf diesem Bild das MDR-Hochhaus und die Universität Leipzig deutlich mehr ins Auge als die Straßenbahn.
Im Nachhinein fällt es mir auf, dass die Perspektive ja eigentlich fast identisch zu dem Bild vom 3. Juli 2014 ist – nur diesmal war keine Tatratraktion auf dem Bild, sondern eine NGTW6-Traktion mit u.a. 1308:

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und abgefahren.

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In die Gegenrichtung mit dem Opernhaus im Hintergrund – der Augustusplatz ist wirklich facettenreich:

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und ebenfalls ab.

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Danach ging es zurück in Richtung Hotel, wo ich um 22:40 Uhr sicher angekommen bin. Es war ein ganz schön langer Tag – von 5:30 bis 22:40 Uhr nonstop unterwegs.
Aber so lange hat es sich keinesfalls angefühlt – und wenn, dann war ich um 22:40 Uhr müde, aber erschöpft tatsächlich noch nicht. Der erste Tag, war auf jeden Fall schon einmal ein toller Tag.

Beitrag schon vorbei? Nein, keine Sorge – jetzt fängt’s erst richtig an. Die „klassischen“ Straßenbahnfotos entstanden am Folgetag, dem Mittwoch, den 21. Juli 2021.

Nach rund sechs Stunden Schlaf – oder etwas weniger – ging es morgens ab 6:50 Uhr schon wieder raus an die frische Luft – und das Check-Out wurde auch schon getätigt, nur das Koffer ließ ich noch im Hotel.
Um 6:52 Uhr dann gleich auch das erste Straßenbahnfoto des zweiten Tages – mit NGT12 an der Haltestelle Südplatz als Linie 11 in Fahrtrichtung Schkeuditz.

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Auf der Linie 11 fuhren die NGT12 gerne – bereits am Abend war ich mit dem NGT12 1227 zum Hotel gefahren. Nun kam NGT12 1217 aus der Gegenrichtung in Richtung Dölitz als Linie 11E.

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Die 10 hingegen mit NGT8 1104. Mit der Grundlackierung sah sie moderner aus als 1102 mit der gelben Werbung.

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12) Ich entschied mich, mit ihm zu fahren.

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Aber nicht lange. An der Haltestelle Münzgasse / LVZ stieg ich bereits wieder aus und fotografierte gerade den mir bereits bekannten NGT 1227 aus der Innenstadt kommend. Fotografiert hatte ich sie aber von außen noch nicht.

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Auch die nächste 11 in Richtung Schkeuditz war ein NGT12 – nun 1213.

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Ich lief noch ein wenig zurück und erwartete eine weitere NGT8-Traktion, die in Form von 1145 mit unbekanntem B4-Anhänger angefahren kam.

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Danach ging’s erstmal die Münzgasse sowie das Bundesverwaltungsgericht und Landgericht Leipzig von außen aus besichtigen. Um 7:20 Uhr morgens Sightseeing war noch ungewohnter als um 7:20 Uhr Straßenbahn zu fotografieren – aber was interessiert schon eine Uhrzeit der Stadtbesichtigung. Die nächste Straßenbahn traf ich also nach ein paar hundert Metern Fußweg und rund 45 vergangenen Minuten am neuen Rathaus mit NGTW6 1301.
Solo sind die Fahrzeuge schon ganz schön kurz – auf der Linie 14 reicht die Kapazität aber wohl anscheinend aus.

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Ein erstes Glücksfall, als ich von der Gegenrichtung etwas Gelbes und Altes fahrend erblickte – eine Tatra auf der Linie 8 mit Wagen 2106.
Mir war bereits dank euch bekannt, dass vorallem auf den Linien 2, 7, 8 und 15 am häufigsten Tatras fahren – doch die erste fotografierte Tatra, da war ich doch recht glücklich drüber.

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Von der anderen Seite ließen sich Tatras aber warten, stattdessen kam erstmal ein NGT8 1107 Solo auf der Linie 8.

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Garnicht so lange gewartet, kam dann auch schon der nächste Tatra in die selbe Fahrtrichtung, nun mit 2116 eine der Linie 2.

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So wirklich viel Zeit hatte ich aber für den frühen Morgen noch nicht für die Straßenbahnfotografie eingeplant. Nächster touristischer Haltepunkt war als Musiker natürlich der Thomaskirche mit dem Denkmal von Johann Sebastian Bach.
2014 haben wir hier ein Familienfoto gemacht, 2001 waren meine Mutter und mein Vater gemeinsam hier, als ich noch nicht geboren war, und 1984, war meine Mutter damals mit ihren gleichaltrigen Studenten in Leipzig.

Jedes Mal wurde am Denkmal von Johann Sebastian Bach ein Foto gemacht – eine dreifache Erinnerung, die von mir nun zum vierten Mal erfrischt werden musste. Schließlich habe ich einiges dem Johann Sebastian Bach zu verdanken; so waren doch meine ersten gespielten Klavierstücke im Alter von drei Jahren auch von diesem grandiösen Komponisten komponiert, bis ich zuletzt sein weltbekanntes Meisterstück Chaconne der dritten Partita auf der Geige ausprobiert habe (aber längst noch nicht gut spielen konnte, um es vorzuführen, bevor ich wieder etwas inaktiver auf der Geige wurde).

Kurz vorher machte ich aber an der der Kirche gleichnamigen Haltestelle Thomaskirche ein Foto von 1136 im Einsatz auf der Linie 9,

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sowie in Gegenfahrtrichtung NGT8 1132 an der Haltestelle Neuer Rathaus stehend in Fahrtrichtung Thekla; mit dem Bundesverwaltungsgericht im Hintergrund. Motivlich eigentlich ein wirklich schönes Bild, wie ich finde.

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Nach dem Fotoshooting am Bach-Denkmal war nun gerade 1136 wieder zurückgekommen. Verkehren tut hier einzig die Linie 9, keine andere Linie.

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Zurück zum Augustusplatz, da wurde dann aber auch direkt meine Highlight-Fahrzeugkombination, nämlich ein Tatra-Großzug, mit 2147 anführend auf der Linie 7 angetroffen:

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Ein Bagel geholt und kurz zum Hauptbahnhof, kam ein weiterer Tatra-Großzug überraschend auf der Linie 16(!) mit 2105 anführend entgegen – leider klappte diese spontane Überraschung nicht mehr für ein besseres Bild.

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Ein weiteres Mal kam mir wieder Wagen 1227 vor die Linse gefahren – ein zweites Foto von ihm, und schon dritte Begegnung in Leipzig bei so vielen Fahrzeugen, die hier verkehren.

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Am Hauptbahnhof gleich die nächste Überraschung, nun mit einem Tatra 2109 + Beiwagen auf der Linie 1(!). Auch davon hatte ich nicht gerechnet, aber stand wohl mehr oder weniger zu einem guten Zeitpunkt am guten Ort.

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Zurück zum Augustusplatz, nun der nächste Tatra-Großzug auf der Linie 7 mit 2166.

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Zur Abwechslung auch mal ein NGT8 1117 mit einer Vollwerbung,

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einem modernen NGT10 1021, der vor den modernen Gebäuden im Hintergrund besonders passte:

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motivlich noch besser ließ sich aber NGT12 1204 fotografieren, der auf der 15 im Einsatz war.

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Von der Gegenrichtung ein dritter Großzug auf der 7; wer hätte gedacht so viele Großzüge noch auf der 7 erleben zu können. Diese Traktion war nun mal angeführt von Tatra 2113.
Und wenn ihr genau seht, sind hier auf dem Bild sogar gleich vier Tatra-Wagen – noch ein weiterer Großzug verbirgt sich hinter der 7.

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Das war die Traktion mit 2108, ein Tatra-Großzug, der auch mal auf der 15 fuhr.

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Und ich wurd langsam verrückt, drei Tatra-Großzüge innerhalb einer Minute. Nun der mittlerweile vierte Großzug auf der 7 mit 2123 als führenden Wagen in die Gegenrichtung.

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War’s das langsam mal mit den Tatras ? Nun kam wieder ein NGT8 1142 als Linie 12 – auf der 12 waren aber auch keine Tatras zu erwarten.

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Etwas im Gegenlicht wurde 1044 fotografiert …

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und ein letztes Bild am Augustusplatz – Tatra und Beiwagen auf der 8 – Kein Großzug.

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Am Goerdelerring angekommen, traf ich auf den 1301-Solo, der auf der 14 im Einsatz war. Aufgrund der Kürze war er doch in meinen Augen ziemlich auffallend. 

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Jetzt wurde auch mal einer der neuen, in meinen Augen wirklich schicken Solaris-Straßenbahnen perfekt fotografiert. 1004 als Linie 4 in Fahrtrichtung Stötteritz. Die Leipziger Fahrtziele klingen irgendwie immer ziemlich witzig.

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Bahnen ließen sich hier in der Kurve gut fotografieren. Manchmal, wie bei dem Fahrzeug, merke ich erst jetzt beim Beitrag verfassen, wie oft ich den fotografiert habe. NGT8 1136 – zum dritten Mal allein an diesem Tag auf der 9. 

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Auch NGT10 1039 ließ sich hier in der Kurve gut fotografieren. Diese Fahrzeuge, die hier als „polnische Wunderwerk“ ironisch bezeichnet werden? Ich habe leider nicht einmal mit diesen Fahrzeugen fahren können, aber von außen sehen sie – das ist jetzt wirklich nicht ironisch gemeint – wirklich sehr schick aus. Solaris-Busse find ich ja auch richtig schick, und generell die polnischen neuen Straßenbahnen – vorallem feiere ich die Moderus Gammas richtig ab. Aber was mich zumindest an den Solaris-Bussen stört, ist der extrem laute Motorgeräusch, den man so von Mercedes oder MAN nicht kennt. 

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Ein NGT12 am Goerdelerring. 1227 war’s nicht, aber sein Bruder, 1226, im Einsatz auf der, äh, 3 ?

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Und dann aber kam auch hier endlich mal ein erwarteter Tatra-Großzug auf der 15. Noch ein Großzug, den ich bislang noch nicht gesehen oder fotografiert hatte – denn der war angeführt von 2118. 

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Irgendwie gelang mir ein ganz schickes Foto im „Rückschuss“. 

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Die NGTW6 in Traktion fallen auch nicht ganz so kurz auf. 1321 war mit einem weiteren NGTW6 gekuppelt auf der 7 im Einsatz – die 7, ja auf dem Kurs war mal kein Großzug unterwegs. 

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Mal eine Bahn von der rechten Kurve – von hier aus biegt nur die Linie 12 ab. NGT8 1122 mit grüner Werbung, nach meinem Geschmack mit dem blau-grauen Kopf irgendwie garnicht passend, wurde hier fotografiert:

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Sein direkter Bruder 1123 im Einsatz auf der – nicht fuffzehn, sondern vochzehn – oder wie man’s lieber gerne schreibt: der Linie Furzen.
Sieht bisschen witzig aus, wie klar die Liniennummer und ein Großteil der Zielhaltestelle auf der Anzeige sichtbar ist, aber die vier Buchstaben „ptba“ von Hauptbahnhof unsichtbar wird. 

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Danach gelang mir aber wieder mal ein ganz schön interessantes Bild. Neuester und fast Ältester auf einem Bild – während NGT10 1048 vermutlich wirklich der Neueste oder Zweitneueste im Einsatz ist (laut tram-info.de sind bislang nur Wagen 1001-1049 ausgeliefert), gehört der 2108 mit Baujahr 1984 auf jeden Fall zu einen der zwanzig ältesten Tatra-Wagen. Den 2108er hatte ich vorhin schon am Augustusplatz getroffen:  

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Der Tatra-Großzug wurde natürlich aus meinem Interesse nochmal gesondert fotografiert

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Nicht viel später kam mir nun – nun auch auf der 7 ein mir bekannter Tatra-Großzug mit dem führenden 2113, den ich zuletzt ebenfalls am Augustusplatz fotografiert hatte, da kurz vor 2108, nun kurz nach 2108: 

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Ein weiterer Solaris-Straßenbahnwagen mit 1032 auf der Strecke zwischen Goerdelerring und der nächsten Haltestelle Leibnizstraße.

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Kreuzt mit dem ersten Straßenba

hnwagen dieses XXL-Typus – dem 1001.Bild 51

1227, 1226, nun 1225 – im Einsatz auf der 15. 

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Und ein weiterer NGTW6-Doppeltraktion auf der 7. 

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Viel Tatra kam nicht, generell kamen nicht viele Bahnen. Nach vielen Schritten Laufen befand ich mich mittlerweile am Westplatz, um nun mal ein Auge auf die Linie 2 und 8 zu geben, wo doch die meisten Tatras fahren.
Auf der 8 aber nicht ganz so garantiert wie auf der 2 – denn zuerst wurde auch dort NGT8 1112 angetroffen. 

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Von der Gegenrichtung auf der 2 die 2116. Die Beschilderung 2E fand ich recht interessant – in Leipzig wird das „E“ wohl nicht für Einsatzfahrt verwendet; zumindest wüsste ich nicht, warum man um 11 Uhr Einsatzfahrten fahren sollte. 

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In die Gegenrichtung eine „normale“ 2 mit 2101 – dem ersten der 2100er Reihe. 

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Oder so, wie es euch gefällt. 

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Da meine Abreise in rund zwei Stunden war, konnte ich nicht mehr ganz so viel Zeit lassen – und war mittlerweile fast wieder zurück bis zum Neuen Rathaus gelungen. 
Au

f der Zwischenstrecke wurde aber noch Tatra 2148 im Einsatz auf der 8 fotografiert:Bild 58

Und ausgerechnet auf dem nächsten 2er Kurs musste ein NGT8 fahren, und dabei noch der 1102, den ich gestern schon fotografierte. Naja, an sich mag ich das Foto trotzdem irgendwie. 

Bild5 9

Nach einer kleinen Besichtigung der dort in der Nähe befindlichen Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Hochschule für Musik und Theater, wo meine Mutter ebenfalls 1984 und 2001 Fotos gemacht hatte, ging es später die Strecke weiter über Neuer Rathaus in Richtung Wilhelm-Leuschner-Platz. Auf der Zwischenstrecke wurde der Tatra 2101 fotografiert, der nun wieder zurück in Richtung Grünau fuhr: 

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Wilhelm-Leuschner-Platz, der letzte richtige Fotospot, an dem ich wieder einige Wagen erwarten konnte. Wie gewohnt fuhren auf dem Elfer sämtliche NGT10, darunter heute 1219: 

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Auch der auffällige Solo-1301 auf dem 14er wurde noch einmal fotografiert – auch den also nun schon zum dritten Mal. 

Bild 62

Ein schickes Bild mit dem Neuen Rathaus rechts im Hintergrund, mit NGT8 1119…

Bild 63

und dem direkt dahinter folgenden 1121 aus einer leicht anderen Perspektive:

Bild 64

und dem wiederum kreuzte noch ein NGT8 mit 1154, wobei es sich um ein Fahrzeug der Linie 9 handeln muss aufgrund des Ziels: 

Ein Tatra konnte ich da noch einmal nicht verkraften. Der 2122er auf der Linie 2 mBild 65
it dem MDR-Turm im Hintergrund – leider nur bisschen dunkel geraten, das Foto. 

Bild 66

Einmal mussten auch die schicken U-Bahnhöfe Wilhelm-Leuschner-Platz und Bayerischer Bahnhof angeschaut werden. 
Dort machte ich noch einmal paar schicke Bilder und fuhr mit einer S-Bahn von W.L.P. zum Bayerischen Bahnhof – wo ich wieder oberirdisch aufstieg. 
Und da kam mir der 1119 wieder in Fahrtrichtung Thekla entgegen – da waren auch wieder locker einmal 45 Minuten vergangen seit dem letzten Foto am W.L.P.

Bild 67

Genug als Motiv gehabt, aber nach dem ich mir den Koffer vom Hotel holte und ich noch genug Zeit hatte, fotografierte ich noch ein letztes Mal vom Augustusplatz aus in Richtung Hauptbahnhof. 
Den 1013er hatte ich bislang noch nicht fotografiert, nun gelang mir auch von ihm ein ziemlich schickes Bildchen:

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Tatra-Großzüge auf der Goethestraße, das wollte ich auf jeden Fall noch fotografieren – was mir mit 2118 gleich auch direkt gelang, nur ein wenig dunkel: 

Bild 69

In die Gegenrichtung geschaut, bot das MDR-Turm ein interessantes Motiv – und war zugleich ein starker Kontrast der Modernität im Gegensatz zu den Altbauten der Goethestraße; dabei passte der NGT12 eher zum Turm als zu den Altbauten: 

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Noch einen weiteren nicht-fotografierten Wagen mit 1137 angetroffen – mit einer ganz schön wilde Werbung: 

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13:18 Uhr – die Uhr tickt; mein ICE fährt um 13:33 Uhr ab. Aber der Hauptbahnhof war bald erreicht, also nutzte ich noch die letzten Minuten, um noch paar Fotos zu machen. 
1036, mit dem Hauptbahnhof nun groß im Hintergrund:
mit weniger Zoom. 

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Ein ziemlich schickes Bild entstand auch noch einmal mit NGT10 1048, den Neuesten den ich während meines diesmaligen Aufenthalts gesehen habe, mit dem modernen MDR-Turm und den älteren Gebäuden auf der Goethestraße.
Nun aber war ich so weit vom Turm entfernt, dass der Turm auch in einem querem Bild gut gepasst hat – naja fast: 

Ganz hat es

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bei einer solchen Perspektive mit NGT8 1142 gepasst – dessen Fahrer aber irgendwie die Lichthupe einsetzte, obwohl weit und breit sich kein sonst störendes Fahrzeug befand. Ging die Lichthupe gerade an mich?

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Zum glücklichen, krönenden Abschluss, wurde noch einmal ein Tatra-Großzug mit 2108 auf der Linie 7 fotografiert, bevor es nun wirklich recht eilig ins Bahnhofsgebäude hinein ging. 

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Kamera aus und rein, so ging’s aber nicht – ein Foto von NGTW6-Doppeltraktion mit 1350 musste ich noch auslösen…

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… und mit dem nun wirklich letzten Auslöser in Leipzig, konnte ganz zuletzt noch NGT8 1108 der Linie 10 im Zoom fotografiert werden. 

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